Jedes Jahr, ein paar Tage vor Weihnachten findet ein Treffen zwischen mir und einer meiner besten Freundinnen in trauter Zweisamkeit statt. Wir trinken literweise Tee, hören Musik, essen Plätzchen und genießen die Stille, die so ein Abend mit sich bringt. Und am Schluss gibt es Geschenke.
Gestern Abend also fuhr ich vollbepackt mit Geschenken, Weihnachtsplätzchen und Weihnachtspunsch zu ihr, um bei ihr den Abend, die Nacht und den Morgen zu verbringen. Ich hatte ihr dieses Jahr eine hübsche dtv-Ausgabe von "Über Träume und Traumdeutung" von Sigmund Freud geholt. Da wir häufig über unsere Träume sprechen und und uns über die kreative, absurde Verzerrung der Wirklichkeit in den Träumen wundern, war dieses Buch mehr als passend. Außerdem bekam sie eine Gewürz-Blüten-Mischung von Sonnentor und ein paar weitere kleine Dinge.
Sie schenkte mit einen tollen Kalender mit stillen Orten. Wir selbst pflegen seit Längerem die Tradition in den Kneipen, Clubs und Cafés, die wir in Heidelberg besuchen, Bilder von den Toiletten zu machen. Dazu erhielt ich das Gedichtband "blaue gedichte" von Reclam und eine CD Gedichten von Hilde Domin, die wir beide sehr mögen.
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