Neues Bett, neues Zimmer, neuer Stadtteil: Ich hab es gepackt und bin aus meiner Ziegelhausener Neckarblick-Wohnung in eine Weststadt-Zweier-WG gezogen. Ich habe hier etwas zur Zwischenmiete bis Oktober genommen, da ich ja dann Heidelberg verlassen werde, um in einer anderen Stadt meinen Master zu studieren.
Es ist sonderbar, meine eigenen, mitgebrachten Dinge mit den fremden Möbeln, Stoffen und Lampen zu einem neue Ganzen, das ja von nun an mein Reich darstellen soll, zu vereinen. Gerade mir war es doch immer so wichtig, die Gestaltung meiner Umgebung möglichst selbst zu bestimmen, alles selbst auszusuchen, und alles nach meinen eigenen Vorstellungen einzurichten. Doch trotz aller Bedenken, passt jetzt alles wunderbar zusammen. Ihre alten, dunkelbraunen Möbel mit meinen kitschigen Porzellanteller vom Flohmarkt. Ihre femininen Wandfarben mit meinen bunten Kissen und Decken. Und ihre Fotos aus fernen Ländern mit meinen vielen Pflanzen. Kurzum: Es gefällt mir hier.
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