Herzlich Willkommen.


Ich werde versuchen hier regelmäßig ein paar Details und Oberflächlichkeiten aus meinem Leben zu erzählen.

Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Wahnsinn

Unter dem Namen "Sammlung Prinzhorn" werden im Universitätsklinikum in Heidelberg seit den 1920er Jahren bildneriche Werke von Patienten der psychiatrischen Klinik gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Sowohl Zeichnungen und Gemälde, als auch Texte, Textilien und Collagen sind in den verschiedenen Ausstellungen zu bewundern.

Mich fasziniert dabei immer wieder, wie die Patienten mit Hilfe (oft außergewöhnlicher) künstlerischer Mittel in der Lage sind Dinge auszudrücken, die auf anderem Wege, zum Beispiel sprachlich, nicht ausgedrückt werden können. 
"Die daraus resultierende, andere Weltsicht erscheint hermetisch, wobei uns die Relativität unseres eigenen, von der Gesellschaft vorgegebenen und getragenen Denkens meist nicht bewusst ist. So wird eine allgemein menschliche Dimension erfahrbar, die in uns allen potentiell vorhanden ist." (Quelle)
 
Denjenigen, denen die Werke von Picasso, Klee und Ernst gefallen und die dem Surrealismus im Allgemeinen zugetan sind, werden die Ausstellungen der Sammlung Prinzhorn ebenfalls in jedem Fall mögen.

Aktuelle Ausstellung: 
"... durch die Luft gehen" 
Josef Forster, die Anstalt und die Kunst
2. Dezember 2010 - 3. April 2011




















Samstag, 25. Dezember 2010

Weihnachtskatzen

Weihnachts-Ludwig

Weihnachts-Friedel

Weihnachtsbaum

Geschenke

Ist es oberflächlich, unmittelbar nach dem Weihnachtsfest die erhaltenen Geschenke im Blog zu präsentieren?
Natürlich ist Weihnachten mehr als die Geschenke unterm Weihnachtsbaum. Es bedeutet, Zusammensein, Stille, Erholung, Schlemmen, Genießen... doch dies immer wieder betonend und beteuernd zu erwähnen, lässt die Worte auch nur zu Floskeln werden. Deswegen sprech ich jetzt über die Geschenke.


Von meiner Mama und ihrem Lebensgefährten hab ich zwei Bücher, eine Glasschale, ein Parfum und eine CD mit Musik (Schwanensee, Der Nussknacker und Dornröschen) von Peter Tschaikowsky bekommen:



Von Schwester und Bruder bekam ich noch ein Buch und ein Duftlämpchen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

King of the Jungle

Hier gefunden

Grün-glänzend

Gestern hab ich mich endlich auf den Weg machen können, um die letzten Besorgungen für Weihnachten zu machen. Nun hab ich definitiv alle Geschenke beisammen und kann  mit dem Verpacken und Verzieren beginnen. 

Für mich selbst sprangen gestern bunte Muffinspapierförmchen, glitzernde Luftschlangen und silberne Sternkonfetti heraus (schon für meine Geburtstagsparty). Und eine süße, grün-glänzende Eule (6,15eur beim Papier&Form), die ich sofort liebgewonnen hatte.




Samstag, 11. Dezember 2010

Blaues


Gedicht
Blume Anmut blüht so rot,
Blume Huldvoll blaut daneben.
Blume Anmut ist das Leben,
Blume Huldvoll ist der Tod.

Süß und herbe ist das Leben,
herb die Lust und süß die Not.
Blume Leben blüht so rot -
Blume Tod blüht blau daneben.

Wolfgang Borchert

Vorweihnachten

Jedes Jahr, ein paar Tage vor Weihnachten findet ein Treffen zwischen mir und einer meiner besten Freundinnen in trauter Zweisamkeit statt. Wir trinken literweise Tee, hören Musik, essen Plätzchen und genießen die Stille, die so ein Abend mit sich bringt. Und am Schluss gibt es Geschenke.

Gestern Abend also fuhr ich vollbepackt mit Geschenken, Weihnachtsplätzchen und Weihnachtspunsch zu ihr, um bei ihr den Abend, die Nacht und den Morgen zu verbringen. Ich hatte ihr dieses Jahr eine hübsche dtv-Ausgabe von "Über Träume und Traumdeutung" von Sigmund Freud geholt. Da wir häufig über unsere Träume sprechen und und uns über die kreative, absurde Verzerrung der Wirklichkeit in den Träumen wundern, war dieses Buch mehr als passend. Außerdem bekam sie eine Gewürz-Blüten-Mischung von Sonnentor und ein paar weitere kleine Dinge.
Sie schenkte mit einen tollen Kalender mit stillen Orten. Wir selbst pflegen seit Längerem die Tradition in den Kneipen, Clubs und Cafés, die wir in Heidelberg besuchen, Bilder von den Toiletten zu machen. Dazu erhielt ich das Gedichtband "blaue gedichte" von Reclam und eine CD Gedichten von Hilde Domin, die wir beide sehr mögen.



Dienstag, 7. Dezember 2010

Schnee

Schnee ist zum Einen der Titel des Theaterstücks, das ich demletzt mit einer Freundin im Zwinger angesehen habe, und zum Anderen dasjenige, was uns seit ein paar Tagen täglich umgibt =)





Die letzten beiden Bilder zeigen die momentane Aussicht aus meinem Fenster. Wunderschön!


Samstag, 20. November 2010

Sahne und Minze



Kurz:
Ein Liter Sahne, zwei Packungen AfterEight und zweimal Küche putzen.

Rezept:

Für den Teig:
6 Eier
6 El Wasser
300g Zucker
300g Mehl
2 El Kakaopulver
1/2 Packung Backpulver
1 Packung Vanillezucker

Für die Crème:
800ml Schlagsahne
2 Packungen AfterEight (oder ähnliches Produkt)
3 Packungen Sahnesteif (oder San-apart, das ist ohne Gelatine!)
1 Packung Vanillezucker

Für die Dekorierung:
Weiße Schokoladenflocken
200ml Sahne
halbierte AfterEights

Zubereitung Teig:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Zutaten zusammenrühren und in Springform füllen. Teig ca. 50Minuten backen. Nach dem Rausholen, abkühlen lassen und mit Hilfe von Messer und Bindfaden in zwei Hälften teilen.

Zubereitung von der Füllung:
Sahne erhitzen und AfterEight darin zum Schmelzen bringen. Einige AfterEight zurückbehalten für die Deko.
Die Masse kalt werden lassen und dann schaumig schlagen. Sahnesteif und Vanillezucker beifügen und zu einer Créme verrühren (bei mir hat das total lange gedauert! Aber am Ende wurde es doch noch steif)

3/4 der Crème auf den ersten Boden verteilen und den zweiten Boden aufsetzen. Restliche Crème darauf und alles gut verteilen.
Das Ganze dann nach Herzenslust verzieren =)

Dienstag, 16. November 2010

Das ganze Leben ist ein Quiz

Jaja, mir geht es soweit gut. Ich habe nun tatsächlich begonnen, meine Bachelorarbeit zu schreiben, was mich gleichzeitig mit Vorfreude und Wehmut erfüllt. Einerseits bin ich froh, das Studium in Heidelberg endlich abschließen zu können und mich nicht länger mit Dingen beschäftigen zu müssen, die mich nicht interessieren oder für meinen "beruflichen Werdegang" nicht wirklich von Bedeutung sind. Andererseits wird mir immer mehr bewusst, dass Heidelberg ein wirkliches Zuhause geworden ist. Mein eigenes kleines Reich, die Straßen und Plätze, deren Namen ich alle weiß, und nicht zu vergessen die vielen liebgewonnen Menschen, die doch das Gefühl des Sichwohlfühlens erst richtig ausmachen. Es ist immer dieser Mikrokosmos, den man aufgeben muss, um zu neuen Ufern aufzbrechenzukönnen

Eigentlich jedoch wollte ich doch über eine neue Abendbeschäftigung berichten. Jeden Montag Abend findet im großen Mohr in der Unteren Straße das Quiz statt. Jeder Tisch bildet eine Mannschaft und bei gemütlichem Zusammensein werden vom Wirt 30 Fragen gestellt, die in Teams (ein Tisch = ein Team) beantworten werden. Es müssen Interpreten von Songs bestimmt, Flaggen zugeordnet, Länderumrisse erkannt und geschichtliche Daten gewusst werden. Sowohl Allgemeinwissen als auch Spezialwissen ist gefragt.(Handys etc. sind nicht erlaubt)
Das interessante für mich ist dabei die Tatsache, dass man doch als Gruppe sehr viel schlauer ist als die einzelnen Gruppenmitglieder es eigentlich sind. Und es macht einfach total viel Spaß =)

Hab ein paar Beispielfragen von gestern für den Selbsttest mitgebracht: (Aber ohne Google meine Lieben!)

Welche Personen/Tiere/Puppen sind hier dargestellt?
Zu welchen Ländern gehören diese Flaggen?
In welchen Jahren fanden die dargestellten Ereignisse statt?

Gewinnen kann man übrigens für den dritten und zweiten Platz eine Flasche Sekt, für den ersten Platz eine Flasche Jägermeister und am Ende des Monats ein Fahrrad. 


Donnerstag, 28. Oktober 2010

Selber gemacht

Schon seit längerer Zeit hielt ich auf Flohmärkten und Sperrmüll nach einem Zeitungsständer Ausschau. Vor einem Monat endlich kaufte ich mir einen in dem Secondhand-Kaufhaus in Mannheim für 6eur. Er ist massivholz, dunkelbraun und strahlt bürgerlichen Großelterncharme aus. Mit Farbe und Pinsel jedoch, konnte ich ihm neues Leben einhauchen und er passt nun auch besser in meine Wohnung.






















Mittwoch, 20. Oktober 2010

Ein Tag in Frankfurt

Hey hey,
da ich seit längerem geschwiegen habe, soll nun ein etwas ausführlicher Bericht alles wieder gut machen.

Da ich meinen Bachelor in Heidelberg zu Beginn des nächsten Jahres beenden werde und plane in Frankfurt a.M. meinen Master anzutreten, war ich gestern mit einer guten Freundin, die bereits in Frankfurt studiert, mir die Stadt und Uni angucken. Sie sollte mir die Stadt, die ja konträrer zu dem kleinen, übersichtlichen Heidelberg nicht sein könnte, etwas schmackhaft machen und mir ein paar schöne Ecken zeigen. 
Das erste Ziel jedoch war nicht etwa der Fernsehturm, sondern Primark. Die erwartete Begeisterung blieb zwar aus, jedoch konnte auch ich nicht bei einer Tasche für 3eur und einem Schal für 5eur "Nein" sagen. Doch die beste Anschaffung (neben den fünf MustHave-Unterhosen mit Weihnachtsmotiven) bleibt unangefochten die Dreckwäschesammelbox in Schweineform:


Danach zeigte sie mir den Campus von der Uni, wo auch ich später, wenn ich es denn nach Frankfurt schaffen sollte, meine Seminare hätte. Dort durfte ich dann auch das erste Mal in meinem Leben mit einem Paternosteraufzug fahren. Ansonsten erinnerte mich die Uni leider ein bisschen an ein Krankenhaus, zumindest von innen. Von außen war es ein sehr imposantes und schönes Gebäude in einem großen, tollen Park gelegen.

Im MoshMosh aßen wir dann zu Mittag und wir streiften noch durch ein paar Geschäfte.

Der Höhepunkt war aber das superkitschige Café, das wir zum Ausklang des Tages aufsuchten. Es hieß Imori und war eine Art japanische Patisserie. Es gab alte, dunkelbraune Möbel, romantische Polstersofas und Mustertapeten.

Hibiskustee und Mango-Eistee
Dort kaufte ich mir noch ein Päckchen Grüner Tee Kekse und dann ging es auch schon wieder Richtung Hauptbahnhof, wo sich unsere Wege trennten.

Fazit: Ich freue mich darauf, mir Frankfurt mit all' seinen geheimen schönen Ecken eigen zu machen, doch als allererstes muss ich wohl das U-Bahnnetz auswendig lernen :)